Facharztpraxis

für Urologie und Andrologie

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Praxis

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Tum eum ipsum abori ut remquid ellitatiat et as esti conecuscia eatate errunti nven- dia coritiis moloria sime nimi, utaque corro blaccus aspis quuntia venimintem qui

Schwerpunkte

Vorsorgeuntersuchungen für Mann und Frau, Andrologie, Urindiagnostik, Urinzytologie, Blasentumortest, Blutabnahme für Laboruntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen, Blasenspiegelung, Röntgenuntersuchungen, adjuvante Krebstherapie, psychosomatische Störungen

Leistungen

Sonographie

  • Moderne Ultraschall, BK-Gerät etc
  • Strahlungsarme Abklärung der Nieren (Tumor, Stein, Zysten, Harnstau), Harnblase (Tumore, Steine, Restharn), Prostata (TRUS) (Größe, Veränderungen, Abszesse), Hoden/Nebenhoden (Tumore, Entzündungen, Wasserbruch etc)

(flexible) Cystoskopie

Wird eine Erkrankung der Harnblase oder der Harnröhre vermutet wird eine Blasenspiegelung zur weiteren Diagnostik empfohlen. Die Spiegelung kann dabei zum Erkennen von Blasentumoren, Blasensteinen, einer Vergrößerung der Prostata oder Verengungen der Harnröhre beitragen. Die Blasenspiegelung (Zystoskopie) kann ambulant in einer Praxis durchgeführt werden und dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Das Untersuchungsgerät wird Zystoskop (Harnblasenspiegel) genannt. Es in der Regel mit einem dünnen Schlauch vergleichbar und elastisch. Diese Geräte werden in örtlicher Betäubung durch die Harnröhre eingeführt, wobei die Spitze des Zystoskops steuerbar ist. Dies erlaubt dem Urologen eine Rundumsicht in der Blase.

Durch die Pasage durch die Harnröhre im Rahmen der Untersuchung kann es anschließend zu Schmerzen beim Wasserlassen und leichter Blutbeimengung im Urin kommen. Viele Patienten berichten nach der Untersuchung von einem Brennen im Bereich der Harnröhre während des Wasserlassens. Dies hält meist nur Stunden bis wenige Tage an. Erfahrungsgemäß lässt sich durch eine gesteigerte Trinkmenge das Beschwerdebild lindern.

Link zum Aufklärungsbogen Cystoskopie

Operative Therapie

Vorhautbeschneidung

Bei der Beschneidung wird ein beweglicher Hautlappen, der die Eichel des männlichen Gliedes umschließt (Vorhaut), ganz oder teilweise in einem kleinen operativen Eingriff entfernt. Dieser Eingriff kann sowohl in lokaler Betäubung als auch in Vollnarkose durchgeführt werden.

(Link zum Aufklärungsbogen Circumcision)

Medizinische Gründe die eine Beschneidung erforderlich machen:

  • Wiederkehrende Entzündungen an der Vorhaut und Eichel (Balanitis).
  • Wiederkehrende Entzündungen der ableitenden Harnwege (Urethritis, Cystitis), ggf., wenn keine andere Ursache dafür gefunden werden kann.
  • Die Vorhaut kann beim versteiften Glied nicht oder nur teilweise zurückgezogen werden.
  • Die Versteifung (Erektion) des Gliedes kann durch die verengte Vorhaut zu Schmerzen führen.
  • Beim Wasserlassen kann der Harnstrahl durch die verengte Vorhaut abgeschwächt oder verdreht sein.
  • Harnverhalt – Es kann überhaupt kein Wasser mehr gelassen werden (sehr selten).

Desinfizierende Sitzbäder ab dem ersten Tag nach dem Eingriff mit tanninhaltigen Zusätzen können die Heilung günstig beeinflussen. Bepanthenhaltige Salben können den Heilungsverlauf unterstützen. Auf das Auftreten von Rötungen, zunehmender Schwellung oder Fieber sollte geachtet werden. Am zweiten Tag nach dem Eingriff darf wieder geduscht werden. Baden ist anfänglich nicht erlaubt, weil sich ansonsten die Fäden zu schnell auflösen würden.
In der Regel ist der Heilungsverlauf bei einer vollständigen Beschneidung nach zwei Wochen abgeschlossen. Das Nahtmaterial ist selbstauflösend, dass heißt in der Regel müssen keine Fäden gezogen werden.

Sterilisation des Mannes (Vasektomie)

Die sicherste Verhütungsmethode seitens des Mannes ist die sog. Vasektomie. Es handelt sich hierbei um eine Unterbindung der Samenleiter, um einen Spermientransport Richtung Prostata und Harnröhre zu verhindern. Hauptgrund für eine Sterilisation ist eine abgeschlossene Familienplanung und der Wunsch nach einer sicheren Verhütungsmethode, welche für die Partnerin nicht belastend ist. Der Eingriff ist darauf ausgelegt zu einer dauerhaften Unfruchtbarkeit zu führen.

Die Vasektomie kann als komplikationsarmer Eingriff vom Urologen in der Regel ambulant ohne oder auf Wunsch mit Narkose durchgeführt werden.

Da es sich bei einer Vasektomie nicht um einen medizinisch notwendigen Eingriff handelt, werden die Kosten weder von der gesetzlichen Krankenversicherung noch von der privaten Krankenversicherung getragen.

(Link Aufklärungsbogen Vasektomie)

Der Urologe eröffnet die Haut des Hodensacks auf beiden Seiten jeweils mit einem kleinen wenige Millimeter langen Schnitt und durchtrennt die Samenleiter. Dabei wird meistens ein Teilstück des rechten und linken Samenleiters entfernt. Anschließend werden die Enden der Samenleiter vernäht und/oder mit Strom verödet. Bei Operationsende liegen die Enden der Samenleiter in unterschiedlichen Gewebsschichten. Es gibt zahlreiche Varianten im operativen Vorgehen, wobei sich kein Verfahren pauschal überlegen zeigt.

Die Methode bietet daher zwar eine sehr hohe, aber genauso wenig wie andere, keine 100% Sicherheit. Auch nach Jahren können durch Regenerationsprozesse im Körper spontane Wiederherstellungen der Kontinuität der Samenwege beobachtet werden, auch wenn die Wahrscheinlichkeit hierfür mit 0,03-1,2 % in verschiedenen Studien sehr niedrig ist.

Nach erfolgreicher Vasektomie können noch mehrere Monate lang befruchtungsfähige Spermien in der Samenflüssigkeit vorhanden sein. Deshalb ist anfangs noch eine zusätzliche Verhütung erforderlich. Die allgemeine Empfehlung lautet ca. 2-3 Monate nach Vasektomie eine Ejakulatkontrolle und im Abstand von einigen Wochen ggf. eine 2. Ejakulatkontrolle durchzuführen.

Prostatastanzbiopsie

Eine auffällige Tastuntersuchung der Prostata beim Urologen oder ein erhöhter bzw. schnell steigender PSA-Wert (Prostataspezifischen Antigens – PSA) können im Rahmen einer Früherkennungsuntersuchung auf das Vorliegen eines Prostatakrebses hinweisen.
Der PSA-Wert kann aber auch bei einer gutartig vergrößerten Prostata oder einer Entzündung der Prostata (Prostatitis) erhöht sein.
Da zur genaueren Beurteilung und zur Diagnosestellung Gewebe der Prostata von einem Pathologen unter einem Mikroskop untersucht werden muss, kann es notwendig sein, dieses Gewebe mittels einer sog. Prostatabiopsie zu entnehmen.

Die Prostatabiopsie wird regelhaft ambulant in der urologischen Praxis durchgeführt.

Standard ist heute eine ultraschallgesteuerte Entnahme von 10-12 Proben aus der Prostata. Ein stationärer Aufenthalt oder eine Narkose sind selten notwendig. Die Biopsie erfolgt ultraschallgesteuert über den Enddarm.

Zunächst wird oft eine lokale Betäubung der Prostata vorgenommen. Die Applikation erfolgt über eine Nadel, welche durch eine Führungsschiene am Ultraschallkopf vorgeschoben wird. Unter dieser Ultraschallsteuerung kann dann ein lokales Betäubungsmittel gezielt an die Prostata gespritzt werden.

Über den gleichen Führungskanal wird danach die Punktionsnadel vorgeschoben. Diese Nadel zur Entnahme der Gewebeprobe ist innen hohl. Durch einen Federmechanismus, welcher vom Untersucher ausgelöst wird, schnellt die Hohlnadel ein Stück nach vorne und entnimmt einen Gewebszylinder aus der Prostata (daher auch der teils verwendete Begriff „Prostatastanzbiopsie“). Dieser Gewebszylinder wird aus der Nadel entnommen und an den Pathologen verschickt.

Der Eingriff selbst dauert nur wenige Minuten. Nach dem Eingriff bleiben die Patienten noch für eine kurze Zeit zur Beobachtung.
Leichte Blutbeimengungen im Urin, Stuhl und Ejakulat sind nach einer Prostatabiopsie häufig und normal. Sollte es in den Tagen nach der Biopsie zu Fieber kommen, ist umgehend der Urologe oder eine urologische Ambulanz aufzusuchen.

TESE

Sollten in mehreren Ejakulatuntersuchungen keine Spermien zu finden sein ist zunächst eine genauere Klärung der Ursachen zu empfehlen (Genetische Ursachen, bakterielle Infektion der Samenwege, Behinderung des Samentransportes, Hormonstörungen etc.). Sollte keine weitere Ursache der Fruchtbarkeitsstörung erkennbar sein, oder die Behandlung einer Störung weiterhin keinen Erfolg eines Spermiennachweises erbracht haben, ist eine operative Hodenbiopsie zu empfehlen (TESE – testikuläre Spermatozoen-Extraktion).

Hierbei wird ein Schnitt am Hodensack direkt über den Hoden gemacht und Hodengewebe aus beiden Hoden entnommen. Dieses Gewebe wird in einem speziellen Laborverfahren aufbereitet und auf Spermien untersucht. Sollten Spermien gefunden werden, können diese eingefroren und dauerhaft gelagert werden. Zur Befruchtung einer Eizelle ist dann jedoch eine künstliche Befruchtung (ICSI) notwendig, welche in einem Kinderwunschzentrum vorgenommen wird. Das Operationsverfahren bietet keine Garantie, dass tatsächlich Spermien gefunden werden. Die Erfolgsaussichten sind individuell sehr unterschiedlich und richten sich nach der Ursache der Azoospermie.

Die Durchführung der Operation mit Hilfe eines Operationsmikroskops (mikrochirurgische Technik) kann die Erfolgsaussichten Spermien zu finden erhöhen.

Andrologie

Erektionsstörungen

Die mangelnde Versteifungsfähigkeit des Penis, bzw. die ungenügende Dauer der Versteifung, wird als Erektionsstörung bezeichnet. Eine länger andauernde Erektionsstörung, die einen Geschlechtsverkehr unmöglich macht, ist eine Krankheit.

Erektionsstörungen treten mit zunehmendem Alter häufiger auf. Betroffen sind etwa 1 bis 2% der 40jährigen und ca. 15 bis 20% der 65jährigen. Rauchen stellt den Hauptrisikofaktor für das Auftreten einer Erektionsstörung dar.

Erektionsstörungen können entweder ohne erkennbare Ursache, oder als Folge einer anderen Erkrankung, z. B. einer Zuckererkrankung (Diabetes mellitus), einer Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose), einer Nervenerkrankung (Polyneuropathie) oder eines Bluthochdrucks, auftreten. Zudem kann eine Erektionsstörung als Folge der Einnahme von verschieden Medikamenten (bei Bluthochdruck, Antidepressiva etc.) auftreten.

Vor Einleitung einer Therapie sollten eine gründliche Voruntersuchung des betroffenen Mannes erfolgen, um Ursachen und Risikofaktoren genauer beurteilen und ggf. behandeln zu können. Dies dient u.a. dazu Folgekrankheiten, wie z.B. einem Herzinfarkt, vorzubeugen.
Wir bieten verschiedene Therapieansätze an, welche sich nach Ursache der Erkrankung, Alter und Risikofaktoren des Patienten und nach Präferenz des Patienten richten.

Dazu zählen unter anderem:

  • Medikamentöse Therapien mittels verschiedener PDE-5 Hemmer (Viagra©, Levitra©, Cialis© und Co.)
  • Psychotherapie
  • Schwellkörperautoinjektion (SKAT)
  • Applikation des entsprechenden Wirkstoffs über eine Schmelztablette in die Harnröhre (MUSE©)
  • Vakuumpumpe

Vorzeitiger Samenerguss

Als vorzeitigen Samenerguss (lat. Ejaculatio praecox) bezeichnet man eine sexuelle Funktionsstörung, bei der der Mann den Samenerguss sehr schnell bekommt, ohne dass ein für das Paar befriedigender Geschlechtsverkehr stattgefunden hat. Der durchschnittliche Mann hat entgegen weitverbreiteter Vorstellungen einen Samenerguss nach etwa fünf Minuten Geschlechtsverkehr. Naturgemäß sind die individuellen Unterschiede jedoch groß.

Das Beschwerdebild der Ejaculatio praecox ist somit eher eine subjektive Beschreibung eines regelmäßig vom Patienten oder seiner Partnerin zu früh erlebten Samenergusses. Zusätzlich berichten Patienten darüber den Zeitpunkt des Samenergusses nicht ausreichend kontrollieren zu können.

Ein vermindertes Selbstwertgefühl, Vermeidungsverhalten aber auch Stress und Anspannung können die Beschwerden verstärken und weitere Probleme, wie z.B. eine Erektionsstörung hervorrufen. Ein vorzeitiger Samenerguss kann unterschiedliche Ursachen haben. Mediziner unterscheiden zwischen einem lebenslangen (primären) und einem erworbenen (sekundären) vorzeitigen Samenerguss. Nur in wenigen Fällen liegt bei einem vorzeitigen Samenerguss eine körperliche Krankheit oder Ursache vor. In den meisten Fällen ergeben daher körperliche, sonographische und laborchemische Untersuchungen keine Auffälligkeiten.

Wir bieten Ihnen verschieden Therapieverfahren zur Behandlung des vorzeitigen Samenergusses an.

Dazu zählen Verhaltenstherapie, schonende Lokaltherapie bis hin zu medikamentösen Therapieverfahren.

Unerfüllter Kinderwunsch

Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besteht eine Unfruchtbarkeit (lat. Infertilität), wenn in 1-jähriger Partnerschaft trotz regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs und ohne offensichtliche organische Störungen der Partnerin keine Schwangerschaft eintritt. Sofern keine weiteren gesundheitlichen Störungen (z.B.: Hodentumorerkrankung, Chemotherapie in der Vorgeschichte) vorliegen, ist erst nach diesem Zeitraum bei Ausbleiben einer Schwangerschaft eine ärztliche Untersuchung beider Partner zu empfehlen. Ansprechpartner für die Partnerin sollte zunächst der Gynäkologe/-in, ggf. später ein Kinderwunschzentrum sein.

Die Ursachen der männlichen Unfruchtbarkeit sind vielfältig. Von männlicher Seite ist ein ungestörter Ablauf der Spermienbildung im Hoden, ein intakter Spermientransport durch die Samenleiter und eine ungestörte sexuelle Funktion mit Erektion und Ejakulation notwendig, um letztlich eine erfolgreiche Befruchtung einer Eizelle zu erreichen.

Ursachen können unter anderem ein so genannter Hodenhochstand sein; gelegentlich finden sich aber auch genetische Besonderheiten als Ursache einer Unfruchtbarkeit. Selten führt eine sogenannte Varikozele „Krampfader“ unmittelbar am Hoden zu einer eingeschränkten Spermienqualität. Auch bakterielle Entzündungen im Bereich der ableitenden Samenwege (Hoden, Nebenhoden oder der Prostata) können die Samenbildung stören oder zu Verklebungen der Samenkanäle führen. Weiter Ursachen einer Unfruchtbarkeit können Hormonstörungen sein aber auch Umwelteinflüsse wie Medikamente oder toxische Substanzen können die Qualität des Samens zusätzlich beinträchtigen.

Wir bieten Ihnen neben ausführlicher Beratung das umfassende Spektrum der Diagnostik und Therapie des unerfüllten Kinderwunsches. Dazu gehört eine ausführliche körperliche Untersuchung, welche zumeist eine Untersuchung der Hoden mit Ultraschall und eine Überprüfung der Hormonstatus (Blutentnahme).

Die wichtigste Untersuchung ist eine Ejakulatuntersuchung. Vor der Ejakulatabgabe sollte eine 2-7 tägige Karenzzeit, in der kein Samenerguss erfolgt sein sollte, eingehalten werden. Dies ermöglicht eine bessere Beurteilung der Ejakulatwerte. Anhand der Ejakulatuntersuchung wird schließlich die Zahl, Beweglichkeit und Struktur der Spermien beurteilt, was Rückschlüsse auf die Wahrscheinlichkeit einer Eizellbefruchtung durch diese Spermien erlaubt.

Abhängig von den Untersuchungsergebnissen bieten wir Ihnen in Zusammenarbeit mit unseren Partnern alle gängigen Therapieverfahren des unerfüllten Kinderwunsches an. Dazu gehören neben medikamentösen Therapien auch verhaltentherapeutische Verfahren und die operative Hodenbiopsie (TESE – testikuläre Spermatozoen-Extraktion).

Hormondefizit des älteren Mannes

Aufgrund der zunehmenden Lebenserwartung der Bevölkerung treten zunehmend auch gesundheitliche und psychologische Probleme bei alternden Männern in den Vordergrund, welche in Zusammenhang mit einem Testosterondefizit (Mangel an männlichen Geschlechtshormonen) stehen können. Hierzu zählen sowohl eine eingeschränkte Erektionsfähigkeit, verminderte körperliche Leistungsfähigkeit, Stimmungsschwankungen und insbesondere das metabolische Syndrom (u.a. Kombination aus erhöhtem Blutdruck, Übergewicht, gestörter Fettstoffwechsel, Diabetes mellitus).

Im Alter liegt der Anteil der Männer mit messbar erniedrigten Testosteronwerten (‹12nmol/l) unter den 60-80-Jährigen bei 20% und bei den über 80-Jährigen bei 33%.

Folgen eines Testosteronmangels können vielfältig sein. Lustlosigkeit, Potenzstörungen, Stimmungsschwankungen bis zur Depression, Abnahme der Muskelmasse, Osteoporose, Zunahme des Bauchumfanges und eine leichte Blutarmut können hieraus resultieren.
Verschiedene Studien vermuten einen Zusammenhang zwischen einer erhöhten Sterblichkeitsrate und erniedrigten Testosteronspiegeln.

Wir bieten alle gängigen diagnostischen und therapeutischen Verfahren zur Behanldung von Hormondefizitsyndromen. Dies beinhaltet unter anderem die morgendliche Testosteronmessung sowie gegebenenfalls des erheben weiterer Hormonwerte aus dem Blut. Abhängig von den Untersuchungsergebnissen kann eine Hormontherapie erwogen werden. Hierzu bieten wir verschiedene Verfahren wie Testosteron-Gele, Depotspritzen, Pflaster oder Kapseln an. Zusätzlich erfolgt eine Beratung bezüglich sogenannter Lifestyle-Faktoren wie bewusste Ernährung, körperliche Bewegung und die Vermeidung/Reduzierung von Alkohol und Nikotin.

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGEL)

Liebe Patientin, lieber Patient!

Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in der Medizin unterliegen einem immer schneller werdenden Wandel, der durch Fortschritte in Wissenschaft und Technik begründet ist. Die gesetzliche Krankenkasse bietet einen weitgehenden Versicherungsschutz im Krankheitsfall. Allerdings garantiert sie keine “Rundumversorgung”.

So sind zahlreiche ärztliche Leistungen, insbesondere auch auf urologischem Gebiet, nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten und dürfen von der Krankenkasse auch nicht übernommen werden, obwohl sie durchaus empfohlen werden können.

Die aufgeführten, nicht unbedingt notwendigen, aber sehr sinnvollen und empfehlenswerten urologischen Leistungen sind Wunschleistungen und sind daher nach der Gebührenordnung für Ärzte privat zu bezahlen. Eine Erstattung durch die gesetzliche Krankenkasse ist nicht möglich.

 

Spezielle Vorsorgeuntersuchungen:

Komplett-Vorsorge zur Früherkennung urologischer Krebserkrankungen

Die gesetzliche Früherkennungsuntersuchung für den Mann ist vor 30 Jahren ausgearbeitet worden. Zum damals eingeführten Leistungsspektrum sind seither keine neuen Untersuchungen hinzugefügt worden, vielmehr ist die Urinuntersuchung aus der gesetzlichen Früherkennungsuntersuchung sogar nachträglich herausgenommen worden.

In der Zwischenzeit sind aber mehrere diagnostische Möglichkeiten entwickelt worden, die nachweislich in vielen Fällen eine sicherere und schnellere Diagnose von Krebserkrankungen gerade auch im Anfangsstadium ermöglichen. Aus fachärztlich-urologischer Sicht können diese Zusatzuntersuchung zur Verbesserung der Früherkennungsrate von urologischen Krebserkrankungen sinnvoll sein. Denn viele dieser Erkrankungen verlaufen oft lange Zeit ohne Beschwerden. Weil diese zusätzlichen Untersuchungen aber nicht zum Leistungsinhalt der gesetzlichen Früherkennungsuntersuchung zählen, müssen sie als Wunschleistung privat in Rechnung gestellt werden.

Zu diesen empfehlenswerten zusätzlichen Untersuchungen zählen:

  • Bestimmung des PSA (Prostata spezifisches Antigen)
  • Ultraschalluntersuchung der Nieren (Nierencheck)
  • Blasenkrebsfrüherkennung (NMP-22 Bladdercheck)

Die von Ihrem Urologen angebotene spezielle fachurologische Vorsorgeuntersuchung für die Frau dient der Früherkennung von Krebserkrankungen des Harntraktes, von Nierenfunktionsstörungen, chronischen Entzündungen und Steinerkrankungen. Solche Erkrankungen verursachen oft lange Zeit keine Beschwerden. Es handelt sich um wenig aufwendige und praktisch schmerzlose Untersuchungsmaßnahmen, mit welchen sich die Früherkennungsrate von Krankheiten des Harntraktes deutlich steigern lässt.

Fortgesetzte Potenzbehandlung

Die Potenz des Mannes ist im laufe des Lebens niemals von gleichbleibender Qualität, sondern erheblichen Schwankungen und einem altersgemäßen Kräfteverfall unterworfen. Chronische Erkrankungen, aber auch Stress und psychische Belastungen können sich nachteilig und schädigend auf die Potenz des Mannes auch schon in mittleren Lebensjahren auswirken. Die moderne Medizin hat erfolgversprechende Methoden zur Untersuchung und Behandlung der Potenzschwäche entwickelt. Ihr Urologe ist besonders sexualmedizinisch aus- und weitergebildet und hilft Ihnen gerne, Ihre Potenz wieder zu verbessern, falls Sie diesbezügliche Probleme haben.

Wechseljahre des Mannes

Sicher wollen Sie Ihre Lebensqualität auch mit zunehmendem Alter in jeder Hinsicht erhalten.

Wünschen Sie sich eine Optimierung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit? Eine positivere Lebenseinstellung? Eine Verbesserung der sexuellen Aktivität?

In einem individuellen Beratungsgespräch kann Ihr Urologe geeignete Behandlungsmethoden festlegen, die altersmäßige Gesundheitsveränderungen positiv beeinflussen können. Eine große Zahl der niedergelassenen Urologen in Deutschland hat sich auf diesem neuesten Gebiet der medizinischen Erkenntnis weitergebildet und steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Onkologie

Tumornachsorge

  • Prostatakrebs
  • Harnblasenkrebs
  • Hodenkrebs
  • Nierenkrebs

Vorsorge

  • Prostatakrebs
  • Hodenkrebs
  • Männergesundheit
  • Testosteronmangel
  • Erektile Dysfunktion

Krankheitsbilder

Blut im Urin

Sichtbare Blutbeimengungen im Urin werden als Makrohämaturie bezeichnet und müssen stets urologisch abgeklärt werden. Die häufigsten Ursachen einer sichtbaren Blutbeimengung sind Entzündungen der Harnblase und können sehr gut und schnell antibiotisch behandelt werden.
Für das Auge nicht sichtbare Blutbeimengungen werden als Mikrohämaturie bezeichnet. Jeder Mensch hat normalerweise wenige rote Blutkörperchen (Erythrozyten) im Urin. Übersteigt die Anzahl ein bestimmtes Maß, so sind weiterführende urologische Untersuchungen sinnvoll, um Erkrankungen auszuschließen und zu behandeln.

Häufige Ursachen einer Mikrohämaturie können zudem akute oder chronische Entzündungen der Harnblase oder Prostata sein. Letztendlich können in seltenen Fällen auch gut- oder bösartige Tumore der ableitenden Harnwege zu Blutungen führen.
Auch sportliche Aktivitäten können durch Erschütterungen zu Blutbeimengungen führen.

Der Urologe wird nach einem ausführlichen Gespräch bei dem auch Begleiterkrankungen und regelmäßige Medikamenteneinnahmen erfragt werden sollten, erste weiterführende Untersuchungen veranlassen. Diese beinhalten eine sorgfältige körperliche Untersuchung, weiterführende Untersuchungen der Erythrozyten unter dem Mikroskop, Ultraschalluntersuchungen von der Niere etc.. Auch Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Nierenfunktion, weiterführende bildgebende Diagnostik mittels CT oder Blasenspiegelungen (Link Cystoskopie), incl. zytologischer Untersuchungen können indiziert sein.

Harnwegsinfektionen

Nieren- und Harnwegsentzündungen stellen eine sehr häufige Infektionskrankheit dar. Von 100 Frauen weisen etwa 5 eine Harnwegsentzündung auf. Ein Harnwegsinfekt äußert sich in deutlichen Beschwerden, die durch die bakterielle Besiedlung der Harnwege verursacht werden. Das Spektrum reicht dabei von einer unkomplizierten Harnblasenentzündung bis hin zur Nierenbeckenentzündung, welche eine bedrohliche Blutvergiftung nach sich ziehen kann. Frauen sind etwa viermal häufiger als Männer betroffen.

Beim Mann kommt es im Alter zwischen 60 und 70 Jahren zu einem Anstieg der Infekthäufigkeit. Ursache ist häufig eine gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie). Durch die schlechtere und zunehmend unvollständige Entleerung der Harnblase bildet sich Restharn. Hierdurch werden Bakterien aus dem Harntrakt schlechter ausgewaschen und die Infekthäufigkeit steigt an.
Typische Beschwerden einer Harnwegsentzündung können brennende Schmerzen beim Harn lassen, häufiger Harndrang, abgeschwächter Harnstrahl, Ausfluss aus der Harnröhre oder teils unkontrollierter Urinverlust sein.

Für Patient oft beunruhigend ist die im Rahmen der Entzündung nicht selten sichtbare Blutbeimengung im Urin. Da Blut ein kräftiger „Farbstoff“ ist, führen bereits geringe Beimengungen zu einer intensiven Rotverfärbung des Urins. Von der Menge her ist deshalb das Ausmaß des Blutverlustes nur selten gefährlich.
Schmerzen können im Bereich des Unterbauches und der Flanken, aber auch im Bereich des Damms und der Genitalien auftreten.
Bei Männern mit Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostata) können zusätzlich Blutbeimengungen im Ejakulat und Schmerzen im Enddarmbereich vorkommen.

Besonders wichtig sind Beschwerden, die auf eine Beteiligung der Nieren oder generell auf eine schwerere Entzündung hinweisen. Dies sind z. B. Fieber (>38°C), Schüttelfrost, Flankenschmerzen auf einer oder beiden Seiten und ein mehr oder weniger ausgeprägtes Krankheitsgefühl – ähnlich wie bei einer Grippe.

Bei der unkomplizierten Harnblasenentzündung der Frau empfiehlt sich eine antibiotische Einmal- oder Kurzzeitbehandlung über wenige Tage. Der behandelnde Arzt wird das am besten geeignete Medikament auswählen. Wichtig ist zu wissen, dass auch nach Einnahme des Antibiotikums Beschwerden noch 2 – 3 Tage vorhanden sein können, da nach Beseitigung der Erreger die Entzündungsreaktion des Körpers und damit die Beschwerden nur langsam abklingen. Harnwegsentzündungen bei Männern sind nicht für eine Einmal- bzw. Kurzzeitbehandlung geeignet. Neben einer längeren Behandlungsdauer sollte bei Männern mit Harnwegsinfektionen auch immer von einem Urologen nach den Ursachen der Entzündung (z.B. gutartige Prostatavergrößerung) gesucht werden.

Steinleiden

Harnsteine können im gesamten Harntrakt vorkommen. So spricht man je nach Lokalisation des Steinleidens von Nierensteinen, Harnleitersteinen oder Blasensteinen. Während Blasensteine meist aufgrund von Blasenentleerungsstörungen entstehen, treten Nieren- und Harnleitersteine durch nicht optimalen Ernährungsgewohnheiten, Veranlagung oder durch Stoffwechselstörungen auf.

Eine Ursache der ansteigenden Häufigkeit der Harnsteinerkrankung in den sogenannten westlichen Industrieländern wird in der zunehmenden Übergewichtigkeit der Bevölkerung gesehen, die gleichzeitig auch zu einer Zunahme der Blutzuckerkrankheit, des Bluthochdrucks und zu Fettstoffwechselstörungen führt (metabolisches Syndrom).

Nierensteine selbst führen zunächst zu keinen typischen Beschwerden. Gelangt dagegen ein Stein oder ein Fragment aus dem Nierenbeckenkelchsystem in den deutlich schmaleren Harnleiter, führt dieser in der Regel zu einer Harnabflussstörung und zu einem Harnstau. Diese ist sehr schmerzhaft und führt zu den typischen Nierenkoliken.

Eine akute Kolik erfordert immer eine sofortige ärztliche Behandlung. Der Urologe wird unmittelbar Schmerzmittel zur Linderung der Kolikbeschwerden verabreichen. Ist eine Schmerzfreiheit erreicht, werden die weiterführende Untersuchungen eingeleitet.
Je nach Befund wird dann individuell über die weitere Steintherapie beraten.

Behandlungsoptionen:

  • Bis zu 80 % der Harnsteine verlassen den Körper auf natürliche Weise über die ableitenden Harnwege. Die Austreibung kann durch krampf- und schmerzlösende Medikamente beschleunigt werden. Kommt es trotz dieser Maßnahmen nicht zu einem Spontanabgang, wird der Urologe eine weiterführende Behandlung einleiten, um mögliche Komplikationen zu verhindern.
  • Durch medikamentöse Unterstützung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr können Harnsteine häufig spontan ausgeschieden werden. Körperliche Bewegung scheint dies zu unterstützen.
  • Chemolitholyse: Auflösen der Harnsteine durch Medikamente. Die erfolgreiche Litholyse kann meist nur bei Harnsäuresteinen durchgeführt werden.
  • ESWL (Extrakorporale Stoßwellen-Lithotripsie): Die Harnsteine werden von außen durch fokussierte Energiewellen zertrümmert. Vorteile hierbei sind, dass der Eingriff ambulant erfolgen kann und in der Regel keine Narkose notwendig ist.
  • Anlage einer Harnleiterschiene: Sollte ein Harnleiterstein den Harnleiter verlegen und der Urinabfluss nicht mehr möglich sein kann die Anlage einer sog. Harnleiterschiene notwendig sein. Dies erfolgt um die Nierenfunktion der betroffenen Seite zu schonen. Es handelt sich um einen dünnen Kunststoffschlauch, welcher im Rahmen einer Blasenspiegelung (siehe dort) über die Harnleiteröffnung in die Nieren vorgeschoben wird und damit die durch den Stein hervorgerufenen Engstelle überbrückt.
  • URS (Ureterorenoskopie): Das Endoskop wird durch die Harnröhre in den Harnleiter eingeführt und kann bis in das Nierenbecken vorgeschoben werden. Bei diesem Eingriff können Steine aus dem Harnleiter oder dem Nierenbecken entfernt werden.
  • Bei sehr großen Nierensteinen ist die PCNL (perkutane Nephrolitholapaxie) eher das bevorzugte Verfahren. Von der Körperaußenseite wird mit Hilfe einer Punktionsnadel ein dünner Kanal bis zur Niere angelegt. Anschließend wird ein optisches Instrument eingeführt. Der Urologe kann sodann die Harnsteine in der Niere zerkleinern und entfernen.

Niere

  • Nierentumor
  • Allgemein, Therapieoptionen
  • Nierenzysten
  • Allgemein, Abklärung, Kontrolle etc
  • Nierenbeckenentzündung
  • Beschwerden, Therapie
  • Nierensteine
  • Entstehung, Beschwerden, Behandlungsmethoden etc (s.o)

Harnblase

  • Blasenentzündung
  • Beschwerden, Therapieoptionen (Phytotherapie, Antibiose) etc
  • Blasenkrebs
  • Allgemein, Entstehung, Therapieoptionen
  • Blasenstein
  • Entstehung, Therapieoptionen

Prostata

  • Prostatavergrößerung
  • Allgemein, Entstehung, Beschwerden, Therapieoptionen (Link: IPSS-Score)
  • Prostatakrebs

Hoden

  • Hodenerkrankungen
  • Hodenkrebs

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News

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